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2. Teil: Schematherapie für Kinder und Jugendliche

Kursnummer: 17 KJ-02

mit Christof Loose

Voraussetzungen

Basiswissen im Bereich Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen. Besuch der Veranstaltung Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen 1.Teil.

Zusammenfassung

Der Workshop baut auf dem Einführungsworkshop (WS 1) auf. Das Ziel dieses Workshops ist es, die Techniken der Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen und mit Eltern (Teil 1) konkret zu erlernen. Nach einer kurzen Anknüpfung an die schematheoretische Einführung und dem Austausch über erste Erfahrungen in der Praxis (WS 1) sollen die Besonderheiten in der Beziehungsgestaltung mit der Balance von wertschätzendem „Limited Reparenting“ und empathischer Konfrontation sowie die praktische Arbeit mit den speziellen schematherapeutischen Techniken im Mittelpunkt stehen. Die auf Eltern bezogene Modusarbeit mit Stühlen, Fingerpuppen, Imaginationsarbeit, Erstellung von Schema-und Modus-Memos, Innere Dialoge und die Arbeit mit dem Schema-bzw. Modus-Tagebuch werden ebenfalls begonnen und WS 3 fortgeführt.
Ein wichtiger Teil ist auch die Selbsterfahrung der Therapeuten: Hierzu wird auf freiwilliger Basis anonym eine Schema- und Modusdiagnostik angeboten, die anonym durchgeführt wird. Die Ergebnisse eines jeden Therapeuten können dann auf Wunsch in der Kleingruppenarbeit verwendet werden, um eigene „emotionale Knöpfe“ und Verletzbarkeiten in der therapeutischen Arbeit mit den Kindern und deren Eltern bewusst zu machen.
Video-Beispiele und Rollenspiele im Paar- oder Dreiergruppen-Setting sorgen für die Festigung und Vertiefung des Gelernten. Im Einzelnen sind folgende Inhalte und Methoden geplant:

  •  Erfüllung von Grundbedürfnissen mithilfe von Stammgeschichten
  •  Modusarbeit mit Fingerpuppen oder ähnlichem Material
  •  Einsatz des Moduskarten-Sets (Graaf; Beltz-Verlag)
  •  Besonderheiten in der ST mit Jugendlichen (z. B. Schema- oder Modus-Rap)
  •  Modus-Memo (Erstellung und Einsatz)
  •  Stuhldialog mit Kindern (Drei-Stühle-Dialog)
  •  Imaginationen (z.B. Reise zum Clever-Modus)

Download der Allgemeinen Information zum 4-teiligen Curriculum: Link

Zertifizierung

Für Interessierte, die die Ausbildung zum Schematherapeuten anstreben, ist der Besuch aller Workshops notwendig. Des Weiteren müssen die Zertifizierungskriterien der ISST erfüllt sein.

Weitere Infos zur ISST-Zertifizierung: Link

Kosten

  • Die einzelnen Workshops kosten je CHF 420.-
  • Falls Sie alle 4 Kurse (1. - 4. Teil) zusammen buchen, bezahlen Sie CHF 1500.-
  • Falls Sie den 1. Teil (STBS) in den letzten Jahren bei uns besucht haben, bezahlen Sie für den 2., 3., und 4. Teil nur noch CHF1080

Literaturempfehlungen:  

Schematherapie mit Kindern:

  • Loose, C. & Graaf, P. (2014). Schematherapie mit Kindern. Video-Learning. Weinheim: Beltz.
  • Loose, C, Graaf, P, & Zarbock, G. (2013). Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen. Weinheim: Beltz.
  • Loose, C, Graaf, P, & Zarbock, G. (2015). Störungsspezifische Schematherapie mit Kindern und Jugendlichen. Weinheim: Beltz.

Schematherapie mit Erwachsenen:

  • Jacob, Gitta & Arntz, Arnould (2011). Schematherapie in der Praxis. Weinheim: Beltz.
  • Jacob, G., Genderen van, H. & Seebauer, L. (2011). Andere Wege gehen: Lebensmuster verstehen und verändern - ein schematherapeutisches Selbsthilfebuch. 1. Auflage. Beltz.
  • Roediger, Eckhard (2011). Praxis der Schematherapie. Stuttgart: Schattauer.
  • Roediger, Eckhard & Jacob, Gitta (2011). Fortschritte der Schematherapie. Göttingen: Hogrefe.
  • Young, J., Klosko, J. & Weishaar, M. E. (2008). Schematherapie. Paderborn: Junfermann.
  • Young, J. & Klosko, J. (2006). Sein Leben neu erfinden. Paderborn: Junfermann

Grundlagen in Verhaltenstherapie:

  • Zarbock, G. (2011).Praxisbuch Verhaltenstherapie: Grundlagen und Anwendungen biografisch-systemischer Verhaltenstherapie. Lengerich: Pabst
Dieser Kurs is abgelaufen.

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