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Interventionen I: Imaginationen, Limited Reparenting, kognitive Interventionen

Kursnummer: 17 BK-02

mit Marina Poppinger

Schwerpunkt: Imaginationsübungen, Limited Reparenting, kognitive Interventionen

Voraussetzungen

Besuch der Einführungsveranstaltung: Praktische Einführung in die Schematherapie

Zusammenfassung

Die Schematherapie stellt eine Erweiterung der kognitiven Verhaltenstherapie um 3 wichtige Aspekte dar: Die Arbeit mit der Therapiebeziehung, der Einbezug biographischer Aspekte und die Aktualisierung und Veränderung von emotionalem Erleben. In diesem Workshop werden wir uns der praktischen Arbeit mit diesen 3 Säulen widmen.

Wir werden zunächst auf die therapeutische Beziehung und deren Gestaltung unter Berücksichtigung gegebener Schemata und Bewältigungsmechanismen eingehen.

In einem nächsten Schritt fokussieren wir auf die Arbeit mit schematherapeutischen Imaginationen. Vorstellungsübungen ermöglichen unseren Klienten zum einen ein tieferes Verständnis für die biographische Herkunft ihrer Schemata und ungünstigen Bewältigungsmechanismen. Zum anderen kommt es durch das bildhafte Nacherleben und Umschreiben dieser traumatischen Schlüsselszenen aus der Kindheit zu einer Veränderung dieser schmerzhaften Schemata, wodurch der Klient eine grössere Flexibilität im Umgang mit schwierigen Alltagssituationen entwickeln kann.

Kognitive Interventionen wie die Erarbeitung von Schema-Memos oder das Führen eines Schema-Tagebuchs erlauben eine weitere Festigung des in der Therapie Erlernten, sodass der Klient seinen Alltag zunehmend selbstständig im Modus des ‚Gesunden Erwachsenen‘ gestalten kann.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf der praktischen Umsetzung der oben beschriebenen therapeutischen Strategien. Die Interventionen werden im Plenum demonstriert und in Kleingruppen eingeübt.

Zertifizierung

Obligatorisch für die Zertifizierung: ISST Module 2.2, 2.3, 2.4, 2.6, 3.1, 3.2, 3.4

Literatur

  • Arntz, A., van Genderen, H. (2010). Schematherapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörung.     Weinheim: Beltz.
  • Bader, K., Nissen, L. (2008). Vorwort der Herausgeber zum Schwerpunkt „Schematherapie nach Jeffrey Young. Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 40 (2): 245-246.
  • Jacob, G., Arntz, A. (2011). Schematherapie in der Praxis. Weinheim: Beltz.
  • Nissen, L., Bader, K. (2008). Schematherapie nach Jeffrey Young: Grundlagen und Stand der Forschung. Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 40 (2): 249-268
  • Nissen, L., Poppinger, M. (2008). Eine Fallkonzeption zur Schematherapie nach Jeffrey Young. Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 40 (2): 269-280
  • Roediger, E. (2009). Praxis der Schematherapie: Grundlagen, Anwendungen, Perspektiven. Stuttgart: Schattauer.
  • Sturm, M., Bader, K. (2008). Schematherapie nach Young und Allgemeine Psychotherapie nach Grawe - Gegensatz oder Ergänzung? Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis, 40 (2): 295-304.
  • Young, J.E., Klosko, J.S., Weishaar, M.E. (2005). Schematherapie - ein praxisorientiertes Handbuch. Paderborn: Junfermann.
Dieser Kurs is abgelaufen.

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