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Die Arbeit im emotionalen Resonanzraum: Einführung und Anwendung an eigenen Fallbeispielen *online*

Kursnummer: 21/22 ER-02

mit Lukas Nissen

 

Zusammenfassung

Die Arbeit im Emotionalen Resonanzraum ist eine Methode, die von Lukas Nissen und Michael Sturm (Basel) aus der Schematherapie heraus entwickelt wurde. Sie basiert auf einem vereinfachten Modusmodell, in welchem von zwei grundlegenden Modi ausgegangen wird: einem Modus, in welchem die Wahrnehmung, das Denken, die Physiologie und das Verhalten vom Alarm- bzw. Überlebenssystem des Betroffenen auf automatischer Ebene gesteuert wird, und einem zweiten Modus, in welchem der Zustand des Betroffenen bestimmt ist von der Fähigkeit, sich selbst und der Welt bewusst und mitfühlend zu begegnen. Das Konzept integriert neben Elementen der Schematherapie Erkenntnisse aus der Neurobiologie sowie Erkenntnisse und Vorgehensweisen aus der Achtsamkeitsbewegung. Die Arbeit mit Körpersignalen spielt dabei eine zentrale Rolle. Ausgangspunkt der Arbeit in diesem Workshop ist die Beobachtung, dass Hemmnisse in der Therapie dann entstehen, wenn die Therapeutin/der Therapeut selbst in Bewältigungsreaktionen gefangen ist und dadurch ungewollt eine negative Rückkoppelungsschlaufe zwischen Patient und TherapeutIn entsteht. Vor diesem Hintergrund spielt die Regulation der eigenen Emotionalität eine herausragende Rolle bei der Anwendung der Methode.

Ziel dieses Workshops ist es, den TeilnehmerInnen zunächst den konzeptuellen Rahmen der Arbeit im emotionalen Resonanzraum einführend näherzubringen, um dann einzelne Elemente der Methode an eigenen Fallbeispielen praktisch einzuüben.

 

 

ISST

Dieser Kurs kann nicht angerechnet werden für die ISST-Zertifizierung zum Schematherapeuten.

 

Literatur

  • Nissen, L. & Sturm, M. (2014). Schematherapeutische Strategien bei chronischer Emotionsvermeidung. Zum Konzept des „Emotionalen Resonanzraumes“. Verhalternstherapie und Verhaltensmedizin 2014, 35 (3), 270-286.
  • Nissen, L. & Sturm, M. (2018). Emotionsvermeidung überwinden – Eine integrative Methode zur Regulierung des inneren Alarmsystems. Paderborn: Junfermann.

 

Unterrichtseinheiten (UE)

14

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