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ACT und Schematherapie

Kursnummer: 24/25 AK01

mit Eckhard Roediger

 

Zielgruppe

Psychologische und ärztlich Therapierende mit guten psychotherapeutischen Grundkenntnissen. Kenntnisse des Schematherapiemodells sind keine Voraussetzung.

 

Zusammenfassung

Neben der Schematherapie stellt die Acceptance und Commitment-Therapie (ACT) eine der wesentlichen Therapien der sog. „3. Welle“ dar. Um der Zersplitterung in immer mehr Therapieformen zu begegnen, haben Hayes & Hofmann auf Basis des kontextuellen Ansatzes eine prozessbasierte Psychotherapie skizziert. Was kann in diesem Rahmen der Beitrag der Schematherapie sein?

Wir Schematherapierende verstehen uns als Experten der Beziehungsgestaltung. Während die sechs ACT-Prozesse die Aufgaben des Erwachsenenmodus hin zu einer bewussten funktionalen Selbstregulation beschreiben, bringen die erlebnis-aktivierenden Techniken der ST die Behandelten in Kontakt mit der in ihnen weiterwirkenden Vergangenheit. Damit schafft sie – ähnlich wie psychodynamische Konzepte – ein Verständnis für das eigene Geworden-sein. Durch die nachbeelternde Seite der Beziehungsgestaltung (verstärkt durch Techniken des Somatic experiencing) kann der „Schemaschmerz“ angenommen und biographisch eingeordnet werden. Durch die Kunst der empathischen Konfrontation wird die Autonomieentwicklung gefördert. Alle Komponenten zusammen ergeben ein sehr umfassendes, dynamisches und integratives Vorgehen.

 

Lernziele 

In diesem Workshop werden die Prozesse und Mikroprozesse definiert und geübt, die dieser Beziehungsgestaltung und dem Einsatz der erlebnisaktivierenden Techniken zugrunde liegen. Dazu ist der Bezug zum schematherapeutische Modell NICHT notwendig. Es geht um die Schulen-übergreifende Gestaltung der Beziehung in allen Therapien!

 

Zertifizierung

Der Kurs kann als Baustein (Umgang mit schwierigen Therapiesituationen) für eine Zertifizierung oder zur „Continuous Education“ seitens der ISST angerechnet werden.

 

Literatur

  • Valente, M. & Roediger, E. (2020). Schematherapie. Psychotherapie kompakt. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Roediger, E., Stevens, B., & Brockman, R. (2018). Contextual Schema Therapy: An Integrative Approach to Personality Disorders, Emotional Dysregulation, and Interpersonal Functioning. Oakland, CA: New Harbinger.
  • Roediger, E. & Valente, M. (2024). Schematherapie: kontextuell – prozessbasiert – interpersonal (4. Aufl.). Stuttgart: Schattauer. (Erscheint November 2024)
Daten Donnerstag den 14.11.2024, 09:30-16:45 Uhr
Freitag den 15.11.2024, 09:30-16:45 Uhr
Der Kurs hat noch freie Plätze


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